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IT-FOOD EROBERT HAMBURG

Ramen: #hotstuff auf Japanisch!

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Es ist kalt, es ist Winter, es ist Ramen-Zeit! Nachdem Sushi aus der deutschen Gastro-Szene längst nicht mehr wegzudenken ist, kommt mit der Nudelsuppenkreation Ramen jetzt die nächste japanische Food-Verführung zu uns. Ramen-Nudeln, Brühe und verschiedene Toppings ergeben hierbei einen vielseitigen Sattmacher mit Suchtpotenzial. In Japan werden die Suppen in Ramen Bars an jeder zweiten Ecke geschlürft – und auch in Metropolen wie Amsterdam, Kopenhagen und New York ist der Trend bereits etabliert. Wir zeigen euch die besten und neusten Locations in Hamburg, wo euch die asiatische It-Suppe diesen Winter ordentlich einheizt!

Traditionell:  RAMEN BAR ZIPANG
Für echte Ramen-Liebhaber ist diese Location schon lange kein Geheimtipp mehr und die Schlange vor dem Einlass spricht für sich! In der Ramen Bar Zipang in Eimsbüttel stehen Tradition und Authentizität an allererster Stelle. Hier sind nämlich waschechte Profis am Werk! Herr Naraoka hat über 20 Jahre Gastro-Erfahrung und Frau Okada hat das Kochen direkt in Japan gelernt.
Zusammen bekochen sie die Hamburger Japan-Fans mit geballter Expertise. Die RamenNudeln sind hier alle #selfmade und auch sonst legt das Team großen Wert auf gute Zutaten. Für Fleisch-Fans sind die Chashu Shio Ramen mit gekochtem Schweinefleisch ein absolutes Must-Try und Vegetarier sollten die Veggie Miso Ramen mit Shiitake-Pilzen und Pak Choi probieren. Auch das Interieur holt ein bisschen Japan zu uns nach Hamburg: Die Souterrain-Location punktet mit dunklen Holzmöbeln, schwarz-roten Deko-Elementen und traditionellen Fächern. Kleiner Tipp: Lasst Platz für das köstliche Matcha-Eis zum Nachtisch!

 

Wo? Eppendorfer Weg 62 (Eimsbüttel)
Zahlen, bitte: zwischen 10 und 16 Euro

 

Urban:  KOKOMO NOODLE CLUB
Robin Veithöfer, Moritz Buhmann und Fred Noel kennt ihr vielleicht schon aus dem Restaurant Grilly Idol. Mit ihrer neuen Location Kokomo Noodle Club begeben sich die Burgerjungs jetzt in ganz neue Gefilde! Der Name ist dabei nicht auf einen japanischen Begriff zurückzuführen, wie die Jungs berichten: „Der kommt von einem Song der Beach Boys! Wir haben alle einen sehr starken Musikbezug und waren auch in Bands. Als wir einen Namen gesucht haben, waren wir gerade auf einem kleinen Kokomo-Trip und haben den Song rauf und runter gehört und dann hat sich das irgendwie so ergeben.“
Anfänglich waren sie noch ein wenig skeptisch, da sie selbst keine Japaner sind. Dann haben die Jungs viel gelesen, Kochsendungen geguckt, ausprobiert und an ihren Rezepten gefeilt und siehe da: Seit September betreiben sie ihren eigenen Ramen-Spot! Ausgebildete Köche sind sie aber nicht. „Moritz und ich haben mal zusammen in einer WG gewohnt und da schon immer gern Burger gemacht. Die kamen super an, aber an sich haben wir uns alles selbst beigebracht“, erzählt Robin. Neben klassischen Ramen mit Schwein und Ei findet ihr hier auch Spezial-Kreationen wie Shoyu Ramen mit Lachs, Chili-Öl und Sesam. Give it a try! 
 

Wo? Clemens-Schultz-Str. 41 (St. Pauli)
Zahlen, bitte: ab 9 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Stylisch:  MOMO RAMEN
Mehrfach sind die beiden #traveladdicts Valentin Broer und Vena Steinkönig schon durch Asien gereist. Dabei haben sie sich auch durch Japan gefuttert und sind dort immer wieder auf Ramen gestoßen. Ständig die Frage im Hinterkopf: Warum gibt es die bloß kaum bei uns? Das wollen die zwei ändern und eröffneten deshalb Ende November ihre Location MOMO Ramen. Hier servieren sie unter anderem Tonkotsu Ramen mit Schweinebauch und schärfere Tantanmen Ramen mit Hühnerhack. Ramen heißt für die beiden „alles vereint in einer Schale“ und da werden natürlich auch Veganer und Vegetarier satt. Die bekommen nämlich eine Variante mit Gemüsefonds auf Sojamilchbasis.
On top gibt’s Beilagen wie Tomaten und Avocado und für Vegetarier noch ein Ei. Ein Träumchen! Und nach der Schlemmerei geht’s definitiv noch auf den ein oder anderen Drink an die Cocktailbar im Souterrain! Einen Food-Background haben die Jungs aus einer gemeinsamen Catering-Firma. Optisch macht die Location ebenfalls ganz schön was her! Modernes Holzmobiliar meets detaillierte Wandzeichnung mit Geisha und Kirschblüten. Stylisch, aber ohne zu viel Tamtam.

Wo? Margaretenstr. 58 (Eimsbüttel)
Zahlen, bitte: zwischen 9 und 15 Euro 

 

Text: Marlena Gaul
Fotos: Ramen Bar Zipang (1), Kokomo Noodle Club (3), Momo Ramen (1)

 

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